Geschichte vom Schießstand Warder

Ursprünglich wollte der Sportverein Warder e.V. den Wurfscheibenstand bauen. Beim ersten
Antrag in Rendsburg war man ganz verwundert, an dem jetzigen Standort die Anlage zu bauen.
Die Empfehlung aus Rendsburg war, den Stand doch am Warder See zu bauen. Hier könnte
man dann auf den See schiessen.
1971 stieß Paul Quast durch einen Wettkampf auf den Bürgermeister Thies Johannssen und schlug vor, doch den Schießstand zu bauen, der gleich dann so vernünftig gebaut wird, um auch große Wettkämpfe durchzuführen. Hier lag das Interesse auf Werbung für seine Produkte als Generalvertreter einiger Werke seiner Branche - Import von Jagd- und Sportwaffen sowie Munition und Zubehör.
1971 wurde dann der Stand geplant, mit einer Olympischen Trap Anlage, als Trap Anlage für Sportschützen, als Trainings- und Wettkampfstand mit Möglichkeiten zu Vorbereitungen auf Europa- Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele, mit 15 Wurfmaschinen, weiter mit einer kombinierten Trap und Skeet Anlage für die Jäger und einer Skeet Anlage für die sportlichen Skeet Schützen.
1972 war Baubeginn für die Anlagen. Es verzögerten sich leider die Bauarbeiten, da der Boden eine sehr starke undurchdringliche Mergelschicht hat, die mit keiner Baumaschine (Raupe - Bagger)zu beseitigen war. Rechtzeitig vor den Wettkämpfen erhielten wir die Betriebsgenehmigung und konnten
1973 die Anlage in Betrieb nehmen. Ab diesem Termin wurden alle Landesmeisterschaften des Norddeutschen Schützenbundes  im Wurfscheiben Schießen in Warder durchgeführt. Für den   S.V.Warder war diese Anlage ein voller Erfolg, nicht nur mit über 300* neuen Mitgliedern. Auch sehr mit vielen Titeln der Landesmeister und auch der Deutschen Meister wurde der Verein belohnt. Es war eine der modernsten Anlagen in ganz Deutschland. Es war die erste Anlage in Deutschland mit Magazinen auf den Maschinen, so dass die Wurfscheiben nicht mehr per Hand auf den Wurfarm gelegt werden mussten. Weiterhin hatte Warder einer der ersten akustischen Abrufanlagen zum Auslösen und Werfen der Wurfscheiben, so dass die Auslösezeit der Maschinen für alle Schützen gleich war. Die Qualität und Leistungsfähigkeit unserer Anlage sprach sich in Fachkreisen schnell herum, so dass der S.V Warder sehr schnell große internationale Wettkämpfe durchführen konnte, mit Schützen auch aus dem Ausland, -alle skandinavischen Länder, aus Benelux, Frankreich, England und  USA. Für Vorbereitungen für Olympischen Spiele hatten wir sogar die Nationalmannschaften aus dem Nahen Osten wie Dubai und Qatar.
Auch ein Mitglied des SV Warder konnte sich über den Deutschen Schützenbund für die Junioren Weltmeisterschaft in Italien qualifizieren.(Und schnitt 1989 als bester Deutscher Trap Schütze ab.)Diese Wettkämpfe, meist über 2 Tage plus Training, brachte auch sehr viele Übernachtungen, nicht nur in den umliegenden Hotels, auch bei vielen Privatunterkünften in Groß Vollstedt, Warder und weiteren Gemeinden. Über ein Jahr gerechnet konnten insgesamt ca. 1.500 bis 2000 Übernachtungen zusammenkommen. Viele auswärtigen Schützen hatten Ihren Urlaub in SH geplant, damit auch zwischendurch in Warder trainiert werden konnte. (Von den Küsten liegt Warder im Zentrum von SH.)Auch für die Jäger war diese Anlage schnell beliebt geworden.
Auch wurden wir Landes Leistungszentrum des Norddeutschen Schützenbundes und sollten auch Stützpunkt Stand des Deutschen Schützenbundes werden.
Natürlich hatten wir auch andere bedeutende Gäste auf unserer Anlage. Wir hatten auch öfter Besuch von unserem Bundeskanzler Helmut Schmidt, der sich auch hier beweisen konnte und sehr gut war - er erzielte bessere Ergebnisse als seine Bewacher.
1987 hatten wir die erste Landesmeisterschaften für die Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein vom TIRO Verband für Parcours Schiessen.
Dieses Parcours Schiessen wurde von uns modifiziert und auch für die jagdlichen Schützen
abgeändert und interessant gemacht. Hieraus entwickelte sich, angeregt durch Botho Baumann,  die Kreismeisterschaft für die Jägerschaft des Kreises Rendsburg - Eckernförde. Danach kam
die Anfrage, ob nicht auch eine Landesmeisterschaft Parcours für die Jäger durchgeführt werden kann. Auch hier wurden unsere Vorschläge und Pläne nach vielen Diskussionen akzeptiert, diese Meisterschaft mit 60 Scheiben durchzuführen (4x15Scheiben.) Im Jahr
2000 wurde diese Meisterschaft zuerst durchgeführt, mit sehr großem Erfolg.
Die vorher von uns gepachteten Gelände der Anlage wurden
1990, von den Bauern und von der Gemeinde Warder als Eigentümer, gekauft.
1991 trafen wir eine freiwillige Vereinbarung mit Anliegern, am Sonntag nicht mehr zu schießen.
Dies ist nicht nur für uns nicht nur sehr teuer geworden, ALLE großen Wettkämpfe sind weggefallen, (auch alle Übernachtungen), wir haben viele gute Schützen verloren. Es hat sich auch weiterhin nicht gelohnt, wir haben zwar alle Abmachungen eingehalten, nur wurde nach einiger Zeit die Vereinbarung von unseren Gesprächspartner gebrochen und begannen mit neuen Problemen. Somit sahen wir uns genötigt, durch weitere Einschränkungen, mit weiteren guten Ideen für die Schützen, auch wieder am Sonntag zu schießen. (Um Schützen am Stand zu halten und auch vernünftige Wettkämpfe durchzuführen, wird weiterhin auch unbedingt der Sonntag benötigt).                                                                                            Im Jahr  
2000 wurde von uns eine Änderung der Anlage geplant. Um den neuen Umweltauflagen gerecht zu werden, planten wir eine Verlegung und somit Umbau auf unserem Gelände.
2002 hatten wir einen Teil dieser Planung und Umbau abgeschlossen und erhielten hierfür unsere neue Betriebsgenehmigung für die gesamte Anlage. Leider konnten wir diesen Umbau nicht beenden und somit für noch besseren Umweltschutz sowie Lärmminderung beitragen. Trotz Messungen von Sachverständigen und anerkannten Firmen, dass die Lärmbestimmungen eingehalten werden, sollte dieses noch weiter verringert werden. Leider bisher nicht möglich.
Auch hatten wir Kugelanlagen geplant für Jäger und Sportschützen, als geschlossene
Anlage, um keine Lärmimmissionen zu erzeugen. Für diese und weitere Investitionen hatten
wir einen befreundeten Schützen als Investor gefunden, der für die Kugelanlage noch eine
Änderung mit einem Schießkino für Jäger und Sportschützen erdachte.
2004 wurde durch Umweltauflagen durchgesetzt, dass wir unsere Olympische Trap Anlage nicht mehr nutzen können. Somit fielen alle noch verbliebenen Wettkämpfe weg. Der Norddeutsche Schützenbund hatte sein Landes Leistungszentrum verloren und auch der Deutsche Schützenbund zog sich zurück.
2006 dann wieder eine Innovation von uns, die von den Schützen, ob sportlich oder jagdlich,
mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Wir hatten lange experimentiert, bis wir
2007 unserer neues Sport Parcours mit automatischer Ablaufsteuerung starten konnten.
Die nächste Sensation war, dass der Norddeutsche Schützenbund diese Disziplin gleich
aufgegriffen hat und eine NDSB Landesmeisterschaft als offene Landesmeisterschaft durch-
führte. Offen für jeden Schützen, ob Sport oder Jagd. Somit auch für Schützen außerhalb von
Schleswig-Holstein. Dies war ein großer Erfolg.

Unsere Pläne sind, nach etwas verkleinertem Umbau der Anlage,(die Doppeltrapanlage
entfällt),fast die alte Leistungsfähigkeit wieder zu erlangen, benötigen leider nur noch etwas Zeit.
Paul Quast
 

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